1. DEN UNTERTON BESTIMMEN
Jedes Holz hat eine farbliche Basis. Man unterscheidet zwischen warmen, kühlen und neutralen Untertönen.
Unser Tipp: Bleiben Sie innerhalb einer Farbfamilie (z. B. nur warme Untertöne), um ein ruhiges Bild zu erzeugen.
2. DIE DOMINANZ-REGEL
Wählen Sie eine dominante Holzart aus, die den Ton angibt (z. B. der Fußboden oder ein großer Esstisch). Alle weiteren Holzelemente fungieren als Akzente. Zu viele verschiedene Holzarten in gleichen Anteilen lassen den Raum unruhig wirken.
3. KONTRASTE BEWUSST SETZEN
Wenn Sie verschiedene Hölzer mischen, darf der Unterschied ruhig sichtbar sein. Ein dunkler Nussbaum-Couchtisch auf hellem Eichenparkett sieht edel aus. Wenn sich die Hölzer hingegen "fast, aber nicht ganz" ähnlich sehen, wirkt es oft unstimmig und unruhig.
4. DIE MASERUNG BEACHTEN
Hölzer mit sehr lebhafter Maserung brauchen einen ruhigen Gegenpart. Kombinieren Sie ein sehr strukturiertes Holz am besten mit einer eher schlichten, gleichmäßigen Holzart.
5. DER PUFFER-TRICK
Wenn sich zwei Holztöne beißen, nutzen Sie einen Vermittler. Ein Teppich zwischen dem Holztisch und dem Holzboden bricht die direkte Verbindung auf und lässt optische Unstimmigkeiten verschwinden. Auch Möbelbeine aus Metall (z. B. Schwarzstahl) helfen, die Holzflächen voneinander zu trennen.